Werbung

Nur in Leipzig bleiben die Preise stabil

Sachsens Studenten müssen tiefer in die Tasche greifen

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Leipzig. Höhere Kosten für Personal und Sachleistungen sowie rückläufige Studentenzahlen lassen die Preise an Hochschulen und Universitäten in Sachsen steigen. So erhöhen sich die Kosten für Essen und Mieten sowie die Semesterbeiträge, wie aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur hervorgeht. Diese Abgabe muss von allen Studenten einer Hochschule vor jedem Semester an das jeweilige Studentenwerk entrichtet werden.

In Dresden werden ab 1. Januar 2018 Getränke und Speisen in den Mensen und Cafeterias um 1,5 Prozent beziehungsweise vier Prozent teurer, wie das dortige Studentenwerk mitteilte. Die zweite Säule der Finanzierung des Studentenwerkes werde zu Beginn des Sommersemesters angehoben: Ab dem 1. April zahlen Studierende dann noch einen um 5,40 Euro höheren Semesterbeitrag.

Im Vergleich zum Wintersemester 2013/2014 habe das Studentenwerk aufgrund sinkender Studierendenzahlen inzwischen etwa 4000 Beitragszahler weniger in Dresden, Zittau und Görlitz, wie das Studentenwerk weiter mitteilte. Im letzen Wirtschaftsjahr konnten Beitrags- und Preiserhöhungen noch durch den Abbau von Rücklagen verhindert werden, hieß es. Künftig werde das nicht mehr möglich sein.

Auch das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau wird 2018 Preisanpassungen vornehmen müssen, hieß es dort. So werde die Miete pro Wohnheimplatz ab März 2018 um sieben Euro steigen. Das sei unausweichlich, um die Unterkünfte wirtschaftlich zu betreiben, wie das Studentenwerk mitteilte. In den Mensen werden die Preise ab 2018 angehoben. Für Studenten der TU Chemnitz und der Westsächsischen Hochschule Zwickau bleiben sie zwar gleich, doch für sie erhöhen sich zum Sommersemester die Beiträge um 5,20 Euro auf 76,10 Euro, hieß es.

Das Studentenwerk Freiberg hat bereits Preise erhöht. Mit Beginn des Wintersemesters seien die Mieten in Wohnheimen um durchschnittlich zehn Euro pro Monat angehoben worden, hieß es. Auch dort wird dies mit der Notwendigkeit einer kostendeckenden Bewirtschaftung begründet. Eine Erhöhung des Semesterbeitrages und der Preise in den Mensen sei jedoch nicht geplant, hieß es.

Das Studentenwerk Leipzig plant derzeit keine Erhöhung der Semesterbeiträge. Allerdings sei die Situation in Leipzig auch eine andere als beispielsweise in Dresden, hieß es. Während das Studentenwerk Dresden in Folge rückläufiger Studierendenzahlen geringere Einnahmen aus Semesterbeiträgen habe, führe in Leipzig ein Anstieg der Studierendenzahlen zu höheren Beitragseinnahmen. Die etwa 5200 Studentenwohnheimplätze in der Messestadt sind voll belegt, wie das Studentenwerk Leipzig mitteilte. Die Mieten bewegen sich zwischen 170 und 270 Euro im Monat, einschließlich aller Nebenkosten und Möblierung. Die Preise hängen jedoch wesentlich von Wohnform, Wohnlage und Sanierungsstand ab. Gefragt sind die Plätze bei deutschen und ausländischen Studenten. Eine generelle Erhöhung der Mensapreise sei für 2018 ebenfalls nicht geplant, hieß es. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen