Fäkalien am Parteibüro

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: 2 Min.

Was soll das hier?

Sei auch du solidarisch und unterstütze linken Journalismus mit einem freiwilligem Abo, einer Spende - oder noch besser entscheide dich für ein Digitalabo.

  • Wählen Sie ein Abo:

    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

    Ich habe bezahlt.

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Minimum 5 Euro/Monat

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login

    Passwort vergessen?

  • Jetzt nicht ...

Im dritten Quartal 2017 hat es im Land Brandenburg acht Attacken auf Partei- und Abgeordnetenbüros gegeben. LINKE, SPD, Grüne, und AfD waren je zweimal betroffen. Bei der SPD beispielsweise wurde der Briefkasten der Geschäftsstelle in Templin beschädigt und die Fassade des Bürgerbüros in Birkenwerder wurde mit Fäkalien beworfen. Bei den Grünen wurde eine Bürotür in Eberswalde mit weißer Lackfarbe besprüht und die Fensterscheibe eines Bürgerbüros in Falkensee mit einem Granitpflastersein demoliert.

Das geht aus einer Antwort von Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) auf eine Anfrage der Landtagsabgeordneten Andrea Johlige (LINKE) hervor. Dort steht auch, dass in Oranienburg der Briefkasten und der Blumenkübel vor der Geschäftsstelle der Sozialisten am 12. September mit rechten Aufklebern beklebt wurde. Der Innenminister teilt nun mit, es seien zwei 27 und 32 Jahre alte Männer als Tatverdächtige ermittelt, von denen der 32-Jährige bereits polizeibekannt gewesen, aber vorher noch nicht mit politisch motivierter Kriminalität in Erscheinung getreten sei.

Der Statistik ist zu entnehmen, dass die LINKE in den Jahren 2005 bis 2015 jeweils immer am stärksten von Angriffen betroffen war - meistens mit großem Abstand zu den anderen Parteien. 2016 war es dann einmal anders. Es gab damals 18 Attacken auf AfD-Büros und sechs auf LINKE-Büros. 2017 besteht dieser deutliche Unterschied schon wieder nicht mehr. In den ersten drei Quartalen des Jahres summierten sich die Übergriffe auf AfD-Büros auf sieben, die auf LINKE-Büros auf fünf.

»Ich möchte hier ein weiteres Mal betonen, dass ich solche Angriffe - egal gegen wen sie sich richten - ablehne«, kommentiert die Landtagsabgeordnete Johlige die neuen Zahlen. »Gewalt gegen Büros politischer Parteien und Abgeordneter ist aus meiner Sicht keine legitime Form demokratischer Auseinandersetzung.«

Werbung

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Schenken Sie schon, oder rätseln Sie noch?

Jetzt aber schnell!

Schenken was wirklich Freude macht. Für diejenigen, die schon alles haben, oder auf kapitalistischen Überfluss verzichten wollen.

Jetzt bestellen oder verschenken