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Regenbogen unter Druck

In Ankara sind vorerst alle schwul-lesbischen Kulturveranstaltungen verboten

  • Von Nelli Tügel
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Regenbogenflagge - Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung - schmückte vergangene Woche die deutsche Botschaft in der türkischen Hauptstadt Ankara. Grund für dieses ungewöhnliche Bild war das Verbot eines queeren Filmfestivals. Die deutsche Botschaft fungierte als Gastgeberin für das am 16. und 17. November geplante Event, das sie in Kooperation mit dem Zusammenschluss Pink Life QueerFest organisiert hatte.

Am vergangenen Mittwoch, also nur einen Tag vor Beginn der Veranstaltung, untersagte das Gouverneursamt von Ankara diese mit der Begründung, die Filme, die dort gezeigt werden sollten, seien eine »Provokation« und schürten »Hass und Feindschaft gegenüber anderen Teilen der Gesellschaft«. Zudem war diffus von »Terrorgefahr« die Rede.

Der Vorgang löste bei deutschen Diplomaten und unter LGBTI-Aktivisten Empörung aus. »Die Freiheit der Kunst und die Rechte von Minderheiten sind unantastbar! Das muss auch in der Türkei gel...


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