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»Ärzte ohne Grenzen« ziehen sich zurück

Bangui. Nach einem bewaffneten Überfall in Bangassou im Südosten der Zentralafrikanischen Republik hat »Ärzte ohne Grenzen« die Stadt verlassen. Alle Mitarbeiter hätten sich zurückgezogen, teilte die Hilfsorganisation am Mittwoch mit. Der Überfall in der Nacht zu Dienstag sei lebensbedrohlich für die 58 Helfer gewesen. Etwa eine halbe Million Menschen seien nun fast ohne medizinische Versorgung. »Wir hatten den festen Willen und die Ressourcen, um in dieser unruhigen Region medizinische Hilfe zu leisten«, erklärte Landeskoordinator Frédéric Lai Manantsoa. »Aber wir können nicht das Leben unserer Mitarbeiter aufs Spiel setzen.« epd/nd

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