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Uber verschwieg Datenklau

Internetfirma zahlte Geld an Hacker für Vernichtung der Informationen

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San Francisco. Uber sind vor gut einem Jahr Daten von rund 50 Millionen Fahrgästen gestohlen worden. Der Fahrdienstvermittler informierte die Öffentlichkeit aber erst jetzt über den Vorfall. Es gehe um Namen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern von Nutzern rund um die Welt, erklärte Uber dem Finanzdienst Bloomberg. Außerdem hätten sich die Angreifer auch Zugriff auf Daten von etwa sieben Millionen Fahrern verschafft. Es seien aber keine Kreditkartendaten oder Informationen zu Fahrten gestohlen worden, betonte die Firma.

Uber räumte nun ein, weder Behörden noch Betroffene informiert zu haben. Stattdessen seien den Hackern 100 000 Dollar bezahlt worden, damit sie die gestohlenen Daten vernichten. Uber gehe davon aus, dass die Informationen nicht verwendet worden seien, hieß es. Die Hacker seien durch eine schlecht geschützte Datenbank an die Daten gekommen. Der Uber-Sicherheitschef Joe Sullivan wurde diese Woche entlassen, wie Uber weiter mitteilte. dpa/nd Seiten 4 und 9

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