Werbung

Ermittlungen gegen Mahnmal-Aktivisten

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Erfurt. Wegen der Kunstaktion des »Zentrums für politische Schönheit« (ZPS) neben dem Wohnhaus des Thüringer AfD-Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Geprüft werde der Verdacht auf Nachstellung, Nötigung und Diebstahl, sagte eine Polizeisprecherin. Das ZPS wies die Vorwürfe zurück. Am Mittwoch hatte die Künstlergruppe ein Mahnmal auf dem Nachbargrundstück zu Höckes Wohnhaus in Anlehnung an das Berliner Holocaust-Mahnmal vorgestellt. Zudem habe das ZPS einen »Zivilgesellschaftlichen Verfassungsschutz Thüringen« gegründet, teilten die Künstler mit. Demnach wohnen ZPS-Aktivisten seit Monaten in Höckes Nachbarschaft. Die Beobachtung des Politikers werde erst beendet, wenn dieser einen Kniefall vor einem der beiden Mahnmale mache, forderten sie. Auf diese Aussagen stützen sich laut Polizei die Ermittlungen wegen des Verdachts der Nachstellung und der Nötigung »von Amts wegen«. Die Diebstahlermittlungen fußen dagegen auf einer Anzeige Höckes. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen