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Ermittlungen gegen Mahnmal-Aktivisten

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Erfurt. Wegen der Kunstaktion des »Zentrums für politische Schönheit« (ZPS) neben dem Wohnhaus des Thüringer AfD-Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Geprüft werde der Verdacht auf Nachstellung, Nötigung und Diebstahl, sagte eine Polizeisprecherin. Das ZPS wies die Vorwürfe zurück. Am Mittwoch hatte die Künstlergruppe ein Mahnmal auf dem Nachbargrundstück zu Höckes Wohnhaus in Anlehnung an das Berliner Holocaust-Mahnmal vorgestellt. Zudem habe das ZPS einen »Zivilgesellschaftlichen Verfassungsschutz Thüringen« gegründet, teilten die Künstler mit. Demnach wohnen ZPS-Aktivisten seit Monaten in Höckes Nachbarschaft. Die Beobachtung des Politikers werde erst beendet, wenn dieser einen Kniefall vor einem der beiden Mahnmale mache, forderten sie. Auf diese Aussagen stützen sich laut Polizei die Ermittlungen wegen des Verdachts der Nachstellung und der Nötigung »von Amts wegen«. Die Diebstahlermittlungen fußen dagegen auf einer Anzeige Höckes. epd/nd

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