Werbung

In Nordkorea braucht es Diplomatie

Wer, wenn nicht die Diplomaten, kann für eine Deeskalation im Atomstreit sorgen, fragt Alexander Isele

  • Von Alexander Isele
  • Lesedauer: 1 Min.
Unterstütze das nd mit einem monatlichen Beitrag

Minimum 2,50 Euro/Monat

...oder einem Abo oder einer Spende:

  • Wählen Sie ein Abo:

    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

    Ich habe bezahlt.

  • Ich bin schon Abonnent
    Login

    Passwort vergessen?

  • Vielleicht später...

Libyen, Afghanistan oder Irak - Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat aus seiner Sicht gute Gründe, sein Atomprogramm weiterzutreiben, will er nicht wehrlos einer US-amerikanischen Invasion ausgeliefert sein. Nach dem 19. nordkoreanischen Raketentest in diesem Jahr erhöhen die USA weiter den diplomatischen Druck. An China geht die Forderung, kein Öl mehr ins Nachbarland zu exportieren; an den Rest der Welt, explizit auch an Deutschland, die Botschafter abzuziehen.

Im Atomstreit mit Nordkorea hilft das aber nicht weiter. Ein Grund für dessen Atomprogramm ist nämlich genau die - tatsächliche oder eingebildete - Bedrohung durch die USA. Sicherheit ist immer auch ein Gefühl, das nicht zuletzt auch über direkten Austausch entsteht. Ein Abzug der Botschafter würde diesen erschweren und Vermittlungen unmöglich machen.

Die Lösung muss die Diplomatie liefern. Nicht nur Nordkorea, alle Staaten müssen die gegenseitige Bedrohung durch Atomwaffen beenden. Nicht Sanktionen oder der Abzug von Botschaftern führen zur Deeskalation, sondern Sicherheitsgarantien. Eine atomwaffenfreie koreanische Halbinsel - im Norden wie im Süden - muss das Ziel sein. Das zu erreichen, dafür braucht es Diplomatie. Auch durch Botschafter.

Aus dem nd-Shop
The Tree of Live (DVD)
Dag Hammarskjöld (1905-1961) war von 1953 bis zu seinem Tod bei einem bis heute ungeklärten Flugzeugabsturz UNO-Generalsekretär. Er schuf an...
14.95 €

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen