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Jusos kündigen »erbitterten Widerstand« gegen Große Koalition an

Eine Minderheitsregierung wäre laut Juso-Chef Kevin Kühnert in der aktuellen Lage wohl das Beste

  • Lesedauer: 1 Min.

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Berlin. Nach dem Gespräch der Spitzen von CDU, CSU und SPD beim Bundespräsidenten über eine Regierungsbildung kündigen die Jusos ihre massive Gegenwehr gegen eine erneute große Koalition an. Der SPD-Parteinachwuchs startet an diesem Freitag eine Kampagne gegen eine Neuauflage der Regierungszusammenarbeit mit der Union, wie das Redaktionsnetzwerks Deutschland berichtet. Demnach wollen die Jusos noch am Vormittag auf ihrer Homepage eine Petition unter dem Motto #NoGroko veröffentlichen, in der sie alle SPD-Mitglieder dazu aufrufen, gegen ein solches Regierungsbündnis zu unterschreiben.

In dem Begleittext des Aufrufs heißt es: »Wir bleiben dabei: Die Absage der SPD an eine Fortsetzung der Großen Koalition war zwingend und richtig.«

Juso-Chef Kevin Kühnert drohte, notfalls beim SPD-Parteitag kommende Woche einen Antrag auf Ausschluss eines solchen Bündnisses zu stellen. »Sollten auf dem Parteitag Anträge gestellt werden, eine große Koalition zu bilden, oder Gespräche darüber zu führen, werden die auf unseren erbitterten Widerstand stoßen. Bei Bedarf werden wir den Ausschluss der großen Koalition beantragen.« Eine Minderheitsregierung wäre in der aktuellen Lage wohl das Beste, sagte der Juso-Chef weiter. Sozialdemokratische Minister dürften einer solchen Regierung aber auf keinen Fall angehören. dpa/nd

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