Werbung

Im Gazastreifen von Neukölln

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Der umstrittene Berliner Stadtteil Neukölln, in dem früher niemand außer armen Migranten und armen Studenten leben wollte, weil dort angeblich Drogendealer, Jugendbanden und andere lichtscheue Herumtreiber ihr Unwesen treiben, ist heute Hotspot der Gentrifizierung.

Bis heute leben zahlreiche Einwanderer aus der Türkei und dem Nahen Osten in der Gegend. Ein ganzer Abschnitt der Neuköllner Sonnenallee beispielsweise ist im Volksmund als »Gazastreifen« bekannt. Muslime und Musliminnen kann man dort viele treffen. Die bereits mit mehreren großartigen Dokus (»Der Glanz von Berlin«, »Ausfahrt Ost«) auffällig gewordenen Dokumentarfilmerinnen Judith Keil und Antje Kruska haben nun den in Tunesien aufgewachsenen Imam Taha Sabri, einen muslimischen Geistlichen, der eine Gemeinde in Neukölln betreut, ein ganzes Jahr lang mit der Kamera begleitet. Was macht so ein Imam eigentlich den ganzen Tag außer Beten? Wollte man das nicht schon immer wissen? Und warum gilt der Mann in seiner Gemeinde als Liberaler, den nichtmuslimischen und nicht religiösen Berlinern aber als reaktionärer Fanatiker? Man bilde sich am besten selbst ein Urteil. tbl Foto: Keil Kruska Film

»Inschallah: Zwischen den Kulturen - ein Imam in Berlin«, Dokumentarfilm. 5.12., 19 Uhr, Kino Sputnik, Kreuzberg. Nach der Vorführung stehen die beiden Filmemacherinnen für ein Gespräch zur Verfügung. Bis 10.12. zeigen verschiedene Berliner Off-Kinos den Film.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!