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Ex-Präsident Saleh in Jemen getötet

Langzeitherrscher im Machtkampf von Huthi-Rebellen erschossen

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Sanaa. Nur wenige Tage nach seinem überraschenden Kurswechsel in Jemens Bürgerkrieg ist Ex-Langzeitherrscher Ali Abdullah Saleh von seinen früheren Verbündeten getötet worden. Kreise aus Salehs Partei erklärten am Montag, schiitische Huthi-Rebellen hätten den früheren Präsidenten nahe Sanaa getötet. Aus Huthi-Kreisen hieß es, Saleh sei bei Zusammenstößen mit den Rebellen ums Leben gekommen. Der Anführer der Rebellen, Abdel Malik al-Huthi, erklärte in einer TV-Ansprache, es sei eine »große Verschwörung« zwischen Saleh und dem von Saudi-Arabien geführten Militärbündnis zum Scheitern gebracht worden.

Der 75-Jährige hatte als Präsident über mehr als drei Jahrzehnte die Politik des bettelarmen Landes bestimmt. 2012 wurde er im Zuge der Aufstände in der arabischen Welt nach Massenprotesten und monatelangen Machtkämpfen gestürzt. Trotzdem blieb Saleh einer der einflussreichsten Politiker des Landes. Große Teile der Armee leisteten ihm weiter Gefolgschaft. dpa/nd

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