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Bundesbürger bekommen immer länger Rente

  • Lesedauer: 2 Min.

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Berlin. Rentner in Deutschland erhalten ihre Altersbezüge im Durchschnitt fast 20 Jahre lang. Innerhalb der vergangenen 20 Jahre stieg die durchschnittliche Dauer des Rentenbezugs um 3,6 auf 19,6 Jahre. »Grund für diese Entwicklung ist vor allem, dass die Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen hat«, sagte der Vorsitzende des Bundesvorstandes der Deutschen Rentenversicherung Bund, Alexander Gunkel, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Gunkel wies auf die seit längerem bekannte Entwicklung aus Anlass einer Bundesvertreterversammlung hin. Dieses Parlament der Rentenversicherung tagt am Donnerstag in Berlin.

Seit 1960 hat sich die Bezugszeit sogar fast verdoppelt. Das durchschnittliche Alter, bis zu dem die Rente gezahlt wird, lag im vergangenen Jahr bei 79,5 Jahren. Männer haben ihre Rente im Schnitt bis 77,1 Jahre, Frauen bis 81,8 Jahre erhalten. »Die Rentnerinnen und Rentner profitieren erheblich von den längeren Rentenlaufzeiten«, sagte Annelie Buntenbach, die dem Bundesvorstand im Wechsel mit Gunkel vorsitzt. Innerhalb der vergangenen Jahrzehnte habe sich die Rentenleistung deshalb insgesamt deutlich erhöht. Dies sagt jedoch noch nichts über die Höhe der Renten für die einzelnen Bezieher. Erst am Dienstag legte die OECD einen neuen Bericht vor, nach dem junge Beschäftigte in Deutschland viel schlechter fürs Alter abgesichert sind als Erwerbstätige in anderen Industrieländern - insbesondere Geringverdiener. dpa/nd

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