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Rückkehr zu Genfer Verhandlungen

Vertreter der Regierung Syriens gesprächsbereit

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Damaskus. Syriens Regierungsdelegation will am Sonntag zu den Friedensverhandlungen in Genf zurückkehren. Dort werde sie an den laufenden Gesprächen teilnehmen und bis zum 15. Dezem-ber bleiben, meldete die syrische Nachrichtenagentur Sana am Donnerstag unter Berufung auf das Außenministerium in Damaskus.

Die Regierungsvertreter waren am Samstag aus der Schweiz abgereist. Delegationschef Baschar al-Dschafari hatte erklärt, aus seiner Sicht seien die Gespräche beendet. Er hatte offengelassen, ob die Delegation nach Genf zurückkehren werde.

UN-Sondervermittler Staffan de Mistura hatte die auf nur wenige Tage angelegte Verhandlungsrunde zuvor bis zum 15. De-zember verlängert. Am Dienstag nahm er die Gespräche mit der Opposition nach drei Tagen Pause wieder auf.

Das US-Verteidigungsministerium hat eingeräumt, dass deutlich mehr amerikanische Soldaten in Syrien im Einsatz sind, als bislang öffentlich kommuniziert wurde. Derzeit seien etwa 2000 US-Soldaten in dem Land, sagte Pentagonsprecher Robert Manning am Mittwoch in Washington. Bislang hatte das Ministerium die Zahl stets mit etwa 500 angegeben. In Irak befinden sich nach Angaben Mannings etwa 5200 amerikanische Soldaten.

Die neuen Zahlen gingen nicht auf eine Truppenaufstockung zurück, sagte der Sprecher. Es sei vielmehr das Ergebnis einer internen Untersuchung. Generell sei die Zahl der US-Soldaten in Irak und Syrien rückläufig. Vor kurzem hatten die USA rund 400 Marines aus dem Norden Syriens abgezogen. Die USA führen nach eigener Darstellung in beiden Ländern eine internationale Koalition an, die gegen den Islamischen Staat kämpft. In Syrien unterstützt das Bündnis lokale Regierungsgegner auch mit Luftangriffen.

Bei der Explosion einer Autobombe der IS-Terrormiliz in der zentralsyrischen Stadt Homs sind zwölf Menschen ums Leben gekommen. Ein Militärangehöriger und elf Zivilisten seien getötet worden, als ein Kleinbus in die Luft geflogen sei, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag. Der IS bekannte sich zu dem Anschlag. dpa/nd

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