Jerusalem und die Frage der Stunde

Roland Etzel zu den Herausforderungen künftiger Nahostpolitik

Was soll das hier?

Sei auch du solidarisch und unterstütze linken Journalismus mit einem freiwilligem Abo, einer Spende - oder noch besser entscheide dich für ein Digitalabo.

  • Wählen Sie ein Abo:

    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

    Ich habe bezahlt.

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Minimum 5 Euro/Monat

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login

    Passwort vergessen?

  • Jetzt nicht ...

Die Folgen der Jerusalem-Entscheidung des US-Präsidenten sind unabsehbar. Dass sie schwerwiegend und opferreich sein werden, dürfte jedoch bereits feststehen. All die alarmierenden Vergleiche, die jetzt zu hören sind, wie »rote Linie überschritten« und »Büchse der Pandora geöffnet« sind nicht zu weit hergeholt.

Es ist zu bezweifeln, dass Trump überblickt, was er da außenpolitisch getan hat, und noch weniger, was er damit anrichten wird. Das entschuldigt freilich nichts. War schon das immer stärker amerikazentrierte Weltbild vergangener US-Präsidenten verhängnisvoll für den Rest der Welt, so ist es noch mehr dessen egomanische Verengung auf Trump und Co. Jerusalem ist bisheriger Höhepunkt in Washingtons Tendenz zum Unilateralismus. Diesmal steht kein einziger Verbündeter der USA an deren Seite.

Aber: Die Ablehnung ist zwar einhellig, doch bewegt sich der Protest bislang auf recht moderatem Niveau. Es wäre gefährlich, bliebe es dabei. Europa, im besonderen die EU, ist nach der US-Totalabsage an konstruktive Nahostpolitik substanziell gefordert, nicht zuletzt im eigenen europäischen Sicherheitsinteresse. Wie können jetzt vernunftgeleitete Kräfte in Nahost gestärkt werden? Das ist die Frage der Stunde. Die EU ist gut beraten, dabei nicht auf Beifall von Netanjahu zu schielen.

Aus dem nd-Shop
Censored Voices
Der 6-Tage-Krieg 1967 endete mit einem Triumph für Israel: Jerusalem, Gaza und West Bank fielen in israelische Hand. Nur einen Monat danach ...
15.95 €
Werbung

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Schenken Sie schon, oder rätseln Sie noch?

Jetzt aber schnell!

Schenken was wirklich Freude macht. Für diejenigen, die schon alles haben, oder auf kapitalistischen Überfluss verzichten wollen.

Jetzt bestellen oder verschenken