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Zugführer können ein trauriges Lied davon singen: Gegen Hindernisse auf der Strecke hilft nur rechtzeitiges Bremsen. Ausweichen ist nicht. Martin Schulz war ein passabler Zugführer, wie man weiß; der Schulz-Zug ratterte ganz manierlich dahin. Bis dann am 24. September ein unerwartetes Hindernis auftauchte. So kann es nicht weitergehen, erkannte daraufhin Schulz und wechselte das Verkehrsmittel. Seither ist Martin Schulz Kapitän. Dass sich einige Genossen bereits wie auf der Titanic fühlen, ist eine emotionale Übertreibung. Aber eines ist eine nachvollziehbare Sorge: Die SPD steuert auf eine neue Große Koalition zu wie auf einen Eisberg, und kurzfristige Kurswechsel sind mit einem Tanker auf hoher See so wenig möglich wie mit der Eisenbahn auf der Schiene. Ein »Weiter so« könne es nicht geben, meinte Schulz deshalb rechtzeitig. Die Kurve zu kriegen, darüber berät jetzt ein Parteitag. Eine schlaue Lösung deutet sich an. Der Kurs auf den Eisberg wird gehalten. Aber ergebnisoffen. uka

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