Neue Vorwürfe im Fall Amri gegen LKA

Polizisten sollen nicht über Aufenthaltsort im Bilde gewesen sein

Berlin. Die Zahl möglicher Fehler der Polizei im Vorfeld des Attentats auf den Berliner Weihnachtsmarkt steigt weiter. Nach Medienberichten des rbb und der »Berliner Morgenpost« soll das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen, das für den als Gefährder eingestuften Islamisten Anis Amri zuständig war, wenige Wochen vor dem Anschlag am 19. Dezember 2016 die Kollegen vom Berliner Landeskriminalamt (LKA) aufgefordert haben, aktuelle Informationen zum Aufenthaltsort des Tunesiers zu übermitteln. Laut bundeseinheitlicher Konzepte, die nach dem Anschlag auf das World Trade Center 2001 erlassen worden waren, müssen die Sicherheitsbehörden den Aufenthaltsort sogenannter Gefährder jederzeit kennen. Die Berliner Kripo soll laut der Berichte offenbar keinen Versuch unternommen haben, den Verbleib Amris aufzuklären. mkr Seite 13

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