Sächsisch-tschechischer Welterbeantrag signiert

Dresden. Fast zwei Jahre nach dem Rückzug des Welterbeantrages durch das Erzgebirge geht das Projekt in eine neue Bewerbungsrunde: Der komplett überarbeitete, grenzüberschreitende Antrag mit Böhmen ist am Montag in Dresden von Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) und Tschechiens Kulturminister Daniel Hermann unterzeichnet worden. Der Antrag mit dem Titel »Montanregion Erzgebirge/Kru nohorí« soll nun der UNESCO zugeleitet werden. Eine Entscheidung darüber fällt aber erst im Sommer 2019. Der neue Antrag enthält deutlich weniger Objekte. Die gestraffte Fassung besteht aus 22 Teilen, 17 auf deutscher und fünf auf tschechischer Seite. Zuvor waren es fast 80 Bergbaustätten in drei sächsischen Landkreisen, die nach Ansicht von UNESCO-Gutachtern als zusammenhängende Kulturlandschaft aber schwer zu erkennen waren. Auch auf tschechischer Seite wurde gekürzt. epd/nd

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