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Spartipps für Heizung, Dusche und Weihnachtsbeleuchtung

Energiesparen in der kalten Jahreszeit

  • Von Tanja Cronenberg, Versicherungsexpertin von ERGO
  • Lesedauer: 3 Min.

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Heizkosten können um die sechs Prozent gesenkt werden

Schmuddelwetter, eisiger Wind, wenige Stunden Tageslicht: Wenigstens in den Wohnräumen soll es dann gemütlich, hell und warm sein. Um einen Raum optimal aufzuheizen, sollten die Heizungen frei liegen. Vorhänge oder Möbel behindern die Wärmeausbreitung. Zudem empfiehlt sich eine Raumtemperatur von rund 20 Grad. In Zimmern, die wie Schlafzimmer weniger oft genutzt werden, sind 17 bis 19 Grad optimal. Denn bereits ein Temperaturunterschied von nur einem Grad kann die jährlichen Heizkosten um sechs Prozent senken.

Zudem sollten Zimmertüren geschlossen sein. Sind am Gebäude Rollläden angebracht, ist es sinnvoll, diese bei Dunkelheit zu schließen. Sie isolieren zusätzlich, wodurch die Räume weniger Wärme verlieren. Wer die Wohnung oder das Haus verlässt, sollte die Heizung herunterdrehen. Ganz ausschalten ist jedoch nicht ratsam, da die Räume schnell auskühlen. Der Energieverbrauch für das Wiederaufheizen ist dann deutlich höher als die vorherige Ersparnis.

Auch regelmäßiges Lüften ist wichtig - Stoßlüften alle zwei bis drei Stunden für vier bis sieben Minuten. Gekippte Fenster sind im Winter ungünstig, denn der Luftaustausch dauert lange. In dieser Zeit entweicht aber viel Wärme. Auch eine Investition in ein Thermostatventil kann sich lohnen. Die Heizungsleistung kann sich so an der Raumtemperatur orientieren und diese konstant halten. Das verhindert ein Überhitzen der Räume.

Stromfresser: Vollbad und nicht abgeschaltetes TV-Gerät

An einem schmuddeligen Tag lockt natürlich ein heißes Vollbad. Das tut gut, verbraucht aber auch viel Strom. Um etwa 160 Liter Wasser zu erhitzen, sind rund 6,5 kWh nötig. Für 75 Liter Wasser für eine Dusche sind es nur ungefähr 3 kWh.

Wer gelegentlich eine warme Dusche nimmt, kann einiges an Strom sparen. Auch das vermeintlich abgeschaltete Fernsehgerät kann Strom verbrauchen. Denn häufig laufen die Geräte im Stand-by-Modus weiter. Haben Geräte keine Ausschaltfunktion, hilft nur, sie vom Netz zu trennen. Als praktische Lösung erweisen sich oft Mehrfachsteckdosen mit Kippschalter: Mit Umlegen des Schalters sind die Geräte wirklich aus.

Lichterdekor nicht rund um die Uhr brennen lassen

Zu Weihnachten gehören für viele neben dem Adventskranz auch die Lichterketten. Brennen sie dauerhaft, benötigen sie viel Strom - gerade wenn es sich um alte Lichterketten handelt. Auch wenn die zehn Jahre alte Beleuchtung noch in gutem Zustand ist: Hier kann sich eine Neuanschaffung mit LED-Lämpchen lohnen. Diese haben gleich zwei Vorteile: Sie haben eine höhere Lebensdauer und benötigen gleichzeitig weniger Strom als Glühlampen.

Das gilt auch für die reguläre Zimmerbeleuchtung. Zudem empfiehlt es sich, die Lichterdekoration in und am Haus nicht rund um die Uhr brennen zu lassen. Hierfür eignen sich beispielsweise Zeitschaltuhren, die die Beleuchtung regeln. Wer das Haus verlässt, sollte grundsätzlich alle Lichter ausschalten.

Noch ein Tipp fürs Plätzchenbacken: Hier lässt sich die benötigte Energie »zweitverwerten«: Den Ofen möglichst nicht vorheizen und Leerläufe zwischen zwei Backvorgängen vermeiden. Wer anschließend die Tür des Backofens geöffnet lässt und die Restwärme nutzt, hat nicht nur einen warmen, sondern auch einen weihnachtlich duftenden Raum.

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