Geringe Nachfrage bei Rückkehrerprogramm

Tunis. Das Anfang des Jahres von der Bundesregierung gestartete Rückkehrerprogramm, mit dem Migranten bei der freiwilligen Rückkehr in ihre Heimatländer unterstützt werden sollen, stößt nur auf eine geringe Nachfrage. Bislang seien in dem neu eröffneten Beratungszentrum in Tunesien knapp 600 Personen beraten worden, darunter 21 Rückkehrer aus Deutschland, teilte eine Sprecherin des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) mit. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hatte bei der Eröffnung des Zentrums im März angekündigt, dass bis Jahresende 2000 Menschen beraten werden sollen. In dem im September neu eröffneten Zentrum in Marokko seien bislang 50 Personen beraten worden - darunter sechs Rückkehrer aus Deutschland. Bis zum Jahresende sollen ähnliche Zentren auch in den westafrikanischen Staaten Nigeria, Ghana und Senegal ihre Aktivität aufnehmen. dpa/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung