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Bröhan-Chef bleibt

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Der Direktor des Berliner Bröhan-Museums, Tobias Hoffmann, bleibt für weitere fünf Jahre im Amt. Der Berliner Senat habe auf Vorlage von Kultursenators Klaus Lederer (Linkspartei) Hoffmann mit Wirkung zum 1. Februar 2018 erneut für fünf Jahre zum Direktor des Bröhan-Museums bestellt, teilte die Senatskulturverwaltung am Dienstag mit. Damit bleibe er als Leiter des Museums auch gleichzeitig Vorstand der Stiftung Bröhan-Museum.

Der 1970 in München geborene Kunsthistoriker und Design-Experte hat das Amt seit Sommer 2012 inne. In seiner bisherigen Tätigkeit habe er durch sein Engagement und seine Kompetenz den Stellenwert des Bröhan-Museums in der reichen Berliner Museumslandschaft nachhaltig gestärkt, hieß es. Dabei habe er das übergeordnete Ziel der Neustrukturierung des Bröhan-Museums beispielhaft aufgenommen.

Das Bröhan-Museum ist eines der jüngsten Museen der Hauptstadt und stellt Kunst des Jugendstils, des Art Deco und der Berliner Secession aus. Es wurde 1973 als Privatmuseum von Karl H. Bröhan (1921 - 2000) gegründet, der die Sammlung anlässlich seines 60. Geburtstages dem Land Berlin schenkte. 1983 wurde das Bröhan-Museum in den heutigen Räumen eröffnet, die zum Ensemble des Schlosses Charlottenburg gehören und ursprünglich für das Garderegiment errichtet wurden. Das Museum ist seit 1994 ein Landesmuseum und wird als Stiftung öffentlichen Rechts geführt. epd

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