Werbung

Ein Leben im Zeitraffer

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Am 14. Dezember 1927 wird Giwi Margwelaschwili in Berlin geboren. Er besucht Schule und Gymnasium in Wilmersdorf. 1946 entführt ihn der sowjetische Geheimdienst, im Herbst 1947 verschleppt ihn der NKWD nach Georgien. Dort studiert er und macht ab 1954 eine Aspirantur als Germanist. 1957 bis 1970 unterrichtet Margwelaschwili Deutsch und Englisch. Ab 1971 ist er Philosoph an der Akademie der Wissenschaften. Seit den 1960er Jahren entstehen literarische Texte. Ende der 60er kommt Heinrich Böll zu Besuch. 1969 reist er erstmals wieder nach Deutschland, in die DDR. 1970 heiratet er die Autorin Naira Gelaschwili, die Ehe hält zehn Jahre. 1975 wird Tochter Anna geboren. Erneute Reise in die DDR, Treffen mit Wolf Biermann. Georgische Behörden verhängen deshalb ein Ausreiseverbot.

1990 kommt er als Stipendiat nach Berlin. Deutsche Verlage drucken einige seiner Bücher. Es gibt Auszeichnungen, darunter die Goethe-Medaille und das Bundesverdienstkreuz. Ab 1993 lebt er wieder fest in Berlin, 1994 wird er Deutscher.

2011 Rückkehr nach Tiflis, seit 2015 besitzt er auch die georgische Staatsbürgerschaft. In Georgien wird er zum Ehrendoktor zweier Universitäten ernannt und erhält den höchsten georgischen Orden. Seit 2013 gibt es zudem einen nach Margwelaschwili benannten deutsch-georgischen Kulturpreis. ust

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen