Proteste gegen Jobabbau bei General Electric

Frankfurt am Main. Mehrere Hundert Beschäftigte des US-Industriekonzerns General Electric (GE) haben für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Vor dem Deutschland-Sitz des Unternehmens in Frankfurt am Main verlangten die Protestierenden am Freitag ergebnisoffene und faire Verhandlungen, wie die IG Metall berichtete. Die Gewerkschaft hatte zu der Kundgebung aufgerufen. »Alternativen zum Arbeitsplatzabbau müssen ernsthaft geprüft werden«, erklärte der Gesamtbetriebsratschef der GE-Sparte Power Conversion, Martin Ruess. General Electric hatte vor einer Woche angekündigt, weltweit rund 12 000 Stellen in der Kraftwerksparte abzubauen. Davon entfallen auf Deutschland 1600 Streichungen. Die Fertigungen von GE Power Conversion in Berlin-Marienfelde und von GE Grid Solutions in Mönchengladbach sollen ganz geschlossen werden. Wie bereits zuvor der Konkurrent Siemens hat auch GE den wachsenden Preisdruck und die schwache Nachfrage nach konventionellen Kraftwerken als Gründe für den Stellenabbau genannt. dpa/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung