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Rund 220 Hinweise nach DHL-Erpressung

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Potsdam. Vier Wochen nach dem Fund einer Paketbombe in einer Potsdamer Apotheke sind bei der Polizei rund 220 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. In den weitaus meisten Fällen wurden allerdings verdächtige Pakete gemeldet, die sich allesamt als harmlos erwiesen, teilten die Ermittler mit. Nach dem Erpresser, der von dem Paketdienstleister DHL mehrere Millionen Euro fordert, fahndet eine 50-köpfige Sonderkommission »Quer« beim Landeskriminalamt (LKA) Brandenburg. Wie Torsten Herbst, Sprecher des Polizeipräsidiums, versicherte, arbeite die Soko auch an Wochenenden und Feiertagen. Zum Stand der Ermittlungen äußert sich die Polizei bei solchen Erpressungs-Lagen jedoch grundsätzlich nicht. Der oder die Erpresser hatten Anfang November an einen Händler in Frankfurt (Oder) und am 1. Dezember an eine Potsdamer Apotheke Paketbomben verschickt. Die Empfänger alarmierten rechtzeitig die Polizei, die die Sendungen unschädlich machen konnte. Weitere Paketbomben tauchten seitdem nicht mehr auf. dpa/nd

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