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Notunterkünfte sollen Ende 2018 schließen

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Flüchtlinge sollen in Berlin noch höchstens bis Ende 2018 in einfachen Notunterkünften leben. »Unser Ziel ist es, bis Ende des Jahres alle Notunterkünfte zu schließen oder in bessere Unterkünfte umzuwandeln«, sagte eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Soziales am Mittwoch.

Derzeit leben noch rund 3700 Menschen in knapp 20 Notunterkünften, etwa alten Kasernen- oder Bürogebäuden. In besseren Unterkünften sollen sie sich dann in eigenen Küchen selbst verpflegen können und in abgeschlossenen Räumen wohnen. »Ich gehe davon aus, dass wir das schaffen - unter der Voraussetzung, dass sich die Situation nicht grundlegend ändert«, sagte Sozialsenatorin Elke Breitenbach (LINKE) der »Berliner Morgenpost«.

Zu den Hochzeiten der Flüchtlingszuwanderung Ende 2015 und Anfang 2016 waren auch rund 60 Turnhallen zu Notunterkünften umgebaut worden. Diese besonders prekären Heime wurden im Laufe des Jahres 2017 alle geschlossen. Auch die neben den Sporthallen am meisten kritisierte Notunterkunft in den ehemaligen Hangars des Flughafens Tempelhof wurde im Dezember endlich geschlossen. Dort hatten zeitweise 2500 Menschen gewohnt. Kapazitäten hätten bis auf 4000 Plätze erweitert werden können. Die Menschen lebten dicht an dicht, die Betten waren lediglich mit Zwischenwänden voneinander getrennt. Zuletzt hatten nur noch etwa 170 Geflüchtete in den Hangars 6 und 7 gelebt. Das Ankunftszentrum in Hangar 2 bleibt allerdings erhalten. dpa/nd

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