Werbung

LESEPROBE

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Kapital-Verbrechen

Wie bildete sich die kapitalistische Produktionsweise heraus? Der Mainstream der historischen Forschung schildert ihre Durchsetzung als Ergebnis eines Siegeszuges von Aufklärung, bürgerlichem Fleiß und technischem Fortschritt, der Entwicklung von Wissenschaft und Erfindergeist, den Taten wagemutiger Entdecker, dem Aufbruch kühner Denker aus der Finsternis religiöser Dogmen.

Tatsächlich aber wurden und werden die Grundlagen der kapitalistischen Wertschöpfung auch durch nackten Raub, durch Zwangsarbeit und Massenmord geschaffen. Die Entstehung der bürgerlichen Gesellschaft wäre ohne die brutal durchgesetzte Enteignung ganzer Völker oder Bevölkerungsgruppen nie möglich gewesen - die Fundamente unserer modernen Gesellschaft ruhen auf den Leichen der Beraubten.

Die Grausamkeiten der Frühphase des Kapitalismus sind bekannt, sie wurden lediglich während des ideologischen Durchmarsches des Neoliberalismus in den letzten Jahrzehnten weitgehend aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängt. In den ersten Kapiteln dieses Buches werden einige Beispiele von gemeinsamen Diebstahl und Massenmord während dieser Durchsetzungsphase geschildert.

Die Mehrzahl der Beiträge des Bandes dokumentiert allerdings Bubenstücke der jüngeren und jüngsten Vergangenheit - Skandale und Skandälchen, räuberische Aneignung und kriminelle Machenschaften dubioser Kriegsgewinner, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten durch die Medien geisterten. Ein Anspruch auf Vollständigkeit erhebt der Band natürlich nicht, eher im Gegenteil. Eine Abhandlung, die sämtliche Raubzüge allein der letzten Jahrzehnte dokumentiert, würde vermutlich die Reihe mehrerer Bücherregale füllen.

Aus dem Vorwort von Gerd Bedszent zu seinem Buch »Wirtschaftsverbrechen und andere Kleinigkeiten« (Nomen, 146 S., br.14,90 €).

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!