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  • Politik
  • Sondierungen von Union und SPD

Gewerkschaftstraum von der GroKo

Spitzen von DGB und ver.di fordern die SPD zur Kooperation mit der Union im Bund auf

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wenn es nach den Spitzen des DGB und seiner Einzelgewerkschaften ginge, dann wäre die nächste Große Koalition (GroKo) aus Union und SPD rasch unter Dach und Fach. DGB-Chef Reiner Hoffmann und die Vorsitzenden großer Einzelgewerkschaften legen in diesen Tagen mehr oder weniger deutlich der angeschlagenen einstigen Arbeiterpartei eine rasche Einigung mit der Union über das künftige Kabinett Merkel IV nahe.

»Ein Nein zur Großen Koalition wäre ein Fehler«, mahnt Hoffmann. Er fordert seine Partei dazu auf, sich »nicht ihrer Verantwortung zu verweigern«. Die SPD müsse die Chance nutzen, um arbeitnehmerfreundliche Politik durchzusetzen. Das Land brauche eine handlungsfähige und stabile Regierung, denn sonst verliere die Gesellschaft ihren Halt. Auch die EU nehme sonst irreparablen Schaden, meint der DGB-Chef.

Ver.di-Chef Frank Bsirske, der als Privatperson an seinem grünen Parteibuch festhält, möchte die SPD ebenfalls wieder in eine...


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