Werbung

Protestmarsch gegen Tagebau in der Lausitz

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Kerkwitz. Der traditionelle Protest von Braunkohlegegnern am Jahresbeginn in der Lausitz wurde am Sonntag mit einem Marsch vom Dorf Kerkwitz (Spree-Neiße) in den Nachbarort Taubendorf eröffnet. Dabei forderten die Teilnehmer einen früheren Stop des nahe gelegenen Braunkohletagebaus Jänschwalde. Einige Demonstranten zogen in das geplante Abbaugebiet zu einem von Enteignung durch den Kohlekonzern LEAG bedrohten Waldstück. Peter Jeschke (CDU), Bürgermeister von Schenkendöbern, erneuerte die vom Gemeinderat beschlossene Forderung, die Grundwasserabsenkung zu begrenzen und größeren Abstand des Tagebaues zum Ort Taubendorf zu wahren. Für die Grüne Liga forderte René Schuster, den Tagebau Jänschwalde rechtzeitig zu stoppen, bevor er weiteren Schaden anrichte. »Bis zu sieben Seen verlieren Wasser durch das Abpumpen des Grundwassers, für das zu keinem Zeitpunkt eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt wurde.« nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen