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»Wir fühlen uns durch die Militärs bedroht«

Ruth Buendía über Probleme zwischen ihrer Gemeinde und den Streitkräften Perus im Amazonasgebiet

  • Von Katharina Schwirkus
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Ist ihre Gemeinde im Dschungel Perus durch Rohstoffförderung aktuell gefährdet?

Momentan glücklicherweise nicht, weil wir durch Protest einige Projekte stoppen konnten. Es gab Ambitionen mit der Firma Odebrecht aus Brasilien, Wasserstaudämme zur Energiegewinnung zu bauen, doch wir haben so lange protestiert, bis das Projekt schlussendlich im Jahr 2014 fallen gelassen wurde. Bis heute hat sich kein anderes Unternehmen an das Projekt getraut, theoretisch wäre das aber durchaus denkbar. Wir haben Glück, dass wir internationale Aufmerksamkeit für unseren Protest und die renommierte Auszeichnung Goldman Environmental Preis erhalten haben. Denn das führt wahrscheinlich dazu, dass es sich Unternehmen sehr gut überlegen, in unserer Region aktiv zu werden. Allerdings gibt es viele andere Bedrohungen für meine Gemeinde, die uns zu schaffen machen.

Was für Bedrohungen sind das?

In der Selva Central (zentraler Dschungel) ist die Gem...


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