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Gedenkpause

LINKE-Führung vereint im Luxemburg-Liebknecht-Gedenken - und im Richtungsstreit

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Berlin. Das Führungspersonal der LINKEN aus Partei und Fraktionen schritt am Sonntag gemeinsam im Gedenken an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg zur Erinnerungsstätte in Berlin-Friedrichsfelde. Gemeinsam mit Tausenden Menschen ehrte die Linksparteiführung die 1919 ermordeten Revolutionäre. Dessen ungeachtet setzte sich die Debatte des Führungspersonals über eine linke Sammlungsbewegung fort, die Oskar Lafontaine, Fraktionschef im Saarland, ausgelöst hatte. Beim Jahresauftakt des Parteivorstandes am Freitag und Sonnabend widersprachen die Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger vehement der Idee Lafontaines. Dagegen stellte sich Fraktionschefin Sahra Wagenknecht in einem Interview hinter Lafontaine. Bundestagsfraktionschef Dietmar Bartsch mahnte seine Partei hingegen zu Realismus. Die Partei brauche weder eine Debatte über 15 oder 19 Prozent noch über neue Parteien, sagte Bartsch am Sonntag beim politischen Jahresauftakt der Bundestagsfraktion. »Wir brauchen im Moment keine unrealistische Konstellationsdebatte«, sagte er, und fügte hinzu: »Wir brauchen eine Stärkung der LINKEN.«

Bartsch äußerte sich damit skeptisch zu Lafontaine und Wagenknecht, aber auch zu Parteichefin Kipping, die von einem Potenzial von 15 Prozent für die LINKE gesprochen hatte, das es anzustreben gelte. Die LINKE habe im Bundestagswahlkampf gut kooperiert, so Bartsch. »Das müssen wir in diesem Jahr wieder hinkriegen.«

Oskar Lafontaine verteidigte seinen Vorschlag bei der Veranstaltung. »Die LINKE darf sich nicht immer weiter zersplittern«, sagte der saarländische Fraktionschef. Sie brauche auch Leute aus der SPD, »die wieder mit uns zusammenarbeiten«. Er verwies auf den Zusammenschluss von WASG und PDS im Jahr 2005, der in die gesamtdeutsche LINKE mündete. Das sei aber noch nicht das Ende des Weges. nd/Agenturen Seite 5

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