Nicht nur ein Kampf mit der Krankheit

Während des Ärztestreiks wurde Polens Gesundheitsminister ausgewechselt. Die Probleme bleiben

  • Von Wojciech Osinski, Warschau
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das polnische Gesundheitswesen war bisher die größte Herausforderung für jede Regierung seit 1989. Beinahe jeder Gesundheitsminister musste nach der in Polen fast schon traditionellen Kabinettsumbildung seinen Stuhl räumen. Das war diesmal nicht anders. Während der Ärztestreiks im vergangenen Jahr stand Ressortchef Konstanty Radziwill unter Dauerbeschuss, obwohl auch er selbst sich einst vor Amtsantritt die Slogans der Streikenden auf die Fahnen schrieb. Dennoch musste der 60-jährige Arzt seinen Rücktritt einreichen.

Sein Nachfolger, der 45-jährige Kardiologe Łukasz Szumowski, wird es nicht leichter haben. Auch das größte Talent vermag gegenwärtig der miserablen Situation des polnischen Gesundheitswesens nicht beizukommen. Einerseits kann sich Polen einer Vielzahl von begabten Medizinern erfreuen, die eine hervorragende Ausbildung genossen haben. Andererseits stoßen sie in der Praxis auf die harte Realität: zu wenig Kollegen und P...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 588 Wörter (4001 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.