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Flächenbrand durch die AfD

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Cottbus. Nach Einschätzung des CDU-Landesvorsitzenden Ingo Senftleben könnte sich in der Lausitz ein politischer »Flächenbrand« entzünden - ausgelöst von der AfD. Er habe schon im Bundestagswahlkampf Menschen gesehen, die voller Hass und zum Teil gewalttätig gewesen seien, sagte Senftleben dem Sender rbb. Die AfD versuche zusammen mit Initiativen wie »Zukunft Heimat« oder Pegida, das Bild zu vermitteln, dass die Bewegung immer größer werde. »Da sucht man natürlich dann auch Orte aus, die nah an Dresden liegen«, gab Senftleben zu bedenken.

Den Wendepunkt markierte für ihn ein Wahlkampfauftritt von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am 6. September vergangenen Jahres in Finsterwalde. Es habe ein Pfeifkonzert gegeben, und die Polizei habe Mühe gehabt, die aufgeputschte Menge unter Kontrolle zu halten, erinnert der rbb. Hintergrund von Senftlebens Äußerung sind Recherchen des rbb, wonach die AfD ihre Aktivitäten in Südostbrandenburg verstärkt.

AfD-Landeschef Andreas Kalbitz sagte dem rbb, dass die Partei nun auch - anders als in der Vergangenheit - für alle südbrandenburgischen Wahlkreise und Ämter Kandidaten aufstellen werde. »Wichtig sind die Kommunalwahlen, sind die Landräte und die Bürgermeisterwahlen«, sagte Kalbitz. dpa/nd

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