Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Wie klingen Hieroglyphen?

»Ich möchte Menschen dazu bringen, nicht nur mit offenen Augen, sondern auch mit offener Nase durch die Welt zu gehen«, sagt der Geruchsforscher Hanns Hatt von der Ruhr-Universität Bochum, der seit 2015 Präsident der Akademienunion ist. Am Samstag (20. Januar) erklärt er im »Salon Sophie Charlotte« der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt, wie intensiv auch Düfte von uns Menschen für die Kommunikation benutzt werden, unser Verhalten und unsere Entscheidungen beeinflussen.

Wie sagt man in Gebärdensprache »Hallo« und »Tschüss«? Ist die Gebärdensprache international? Und wie klingen Hieroglyphen oder Hethitisch und Hurritisch? Wie unterscheidet sich das Altgriechische vom Neugriechischen? Und woher weiß man, wie sich Latein angehört hat? Auch diese und viele weitere Fragen werden beantwortet. Rund 100 Sprachexperten, andere Wissenschaftler und Künstler, werden in diesem Jahr im traditionsreichen Salon unter der Fragestellung »Ist Sprache eine Waffe?« (Kurt Tucholsky) miteinander diskutieren, darunter die Nobelpreisträgerin Herta Müller, der Poetry-Slammer Bas Böttcher und der Musikpoet Frank Braun, der Biopsychologe Onur Güntürkün sowie die beiden Lyriker Durs Grünbein und Michael Lentz. Die Veranstaltungen finden im gesamten Gebäude der Akademie statt. Es gibt auch ein spezielles Programm für Kinder und Jugendliche (Jägerstraße 22/23, 18 bis 24 Uhr, Eintritt frei). nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln