Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Bilder aus dem Exil

Lea Grundig in Celle

Zum Holocaust-Gedenktag an diesem Sonnabend eröffnet die Synagoge im niedersächsischen Celle eine Ausstellung mit Werken der Dresdner Künstlerin Lea Grundig (1906 - 1977). Bis zum 22. April sind unter dem Titel »Da ersticken Schreie« Reproduktionen von 17 Tuschepinselzeichnungen Grundigs zu sehen. Die Künstlerin beschäftigte sich in den Bildern, die sie um das Jahr 1943 während ihres Exils im britischen Mandatsgebiet Palästina malte, mit den Verbrechen des deutschen Faschismus, wie das Celler Stadtarchiv am Donnerstag für die Veranstalter mitteilte.

Grundig wurde 1906 in einer jüdischen Familie in Dresden geboren, studierte an der Akademie der Bildenden Künste Dresden und trat in die Kommunistische Partei Deutschlands ein. Von den Nazis mehrfach verhaftet, ging sie 1939 ins Exil. 1948/49 kehrte sie nach Dresden zurück und war von 1950 bis 1977 Professorin an der Dresdner Hochschule der Bildenden Künste. Von 1964 bis 1970 war sie zudem Präsidentin des Verbands Bildender Künstler der DDR.

Der »Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus« wurde 1996 vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog proklamiert und auf den 27. Januar festgelegt. epd/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln