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Müller: Kein Raum für Antisemitismus

Regierender äußerte sich zum Holocaust-Gedenktag

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat zum Holocaust-Gedenktag die Berliner zum Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus aufgerufen. »Wir dürfen rassistischer und antisemitischer Hetze und Ausgrenzung keinen Raum geben«, sagte Müller am Freitag mit Blick auf den internationalen Gedenktag am Samstag. So sei das Verbrennen von israelischen Flaggen auf den Berliner Straßen nicht hinzunehmen. »Wir müssen verhindern, dass alte und neue Formen des Antisemitismus und Rassismus alltäglicher Begleiter werden. Ausgrenzung, Hetze und Vorurteilen müssen wir Aufklärung und Wachsamkeit der Zivilgesellschaft und des Rechtsstaates entgegenstellen«, forderte Müller.

Am Holocaust-Gedenktag wird jährlich an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945 erinnert und an das Ende des Holocausts, dem Millionen unschuldiger Menschen, Nachbarn, Freunde und Familienmitglieder, zum Opfer gefallen sind, sagte Müller. »Es ist unsere Verpflichtung, solch ein abscheuliches Verbrechen nie wieder geschehen zu lassen.«

Auf Initiative des früheren Bundespräsidenten Roman Herzog wurde der 27. Januar im Jahr 1996 zum bundesweiten Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. In dem Lager waren während des Zweiten Weltkriegs etwa 1,1 Millionen Menschen ermordet worden. Seit 2006 wird an diesem Tag weltweit der Opfer gedacht. Auch in Berlin wird anlässlich des Gedenktages in zahlreichen Veranstaltungen an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. epd/nd

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