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Berlin gedenkt der Opfer der Nazis

In Berlin ist der Opfer des Nationalsozialismus gedacht worden. Am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen im Tiergarten wurde am Samstagvormittag ein Kranz niedergelegt. Unter den Gästen war auch Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne). Aufgerufen hatte der Lesben- und Schwulenverband sowie die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

Zuvor hatte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) anlässlich des Gedenktags vor neuen Formen von Antisemitismus gewarnt. »Wir dürfen rassistischer und antisemitischer Hetze und Ausgrenzung keinen Raum geben«, sagte Müller. So dürfe Berlin das öffentliche Verbrennen von Flaggen des Staates Israel nicht hinnehmen.

Der Gedenktag wurde 1996 vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog eingeführt. Am 27. Januar 1945 hatten sowjetische Truppen das deutsche Konzentrationslager Auschwitz befreit. Dort waren von 1940 bis 1945 etwa 1,1 Millionen Menschen ermordet worden. Insgesamt wurden in den NS-Konzen- trations- und Vernichtungslagern sowie von Erschießungskommandos rund sechs Millionen Juden ermordet. dpa/nd

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