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Ex-Guerillero kandidiert in Kolumbien

Londoño will im Mai Präsident werden

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Quito. Der frühere Guerillakommandant Rodrigo Londoño hat am Samstag seine Präsidentschaftskandidatur in Kolumbien erklärt. Unter dem Motto »Eine neue Art, Politik zu machen« will der Ex-Guerillero bei der Wahl im Mai antreten, wie der Hörfunksender RCN berichtete.

Die kolumbianische Regierung und die Guerillaorganisation Nationales Befreiungsheer (ELN) wollen diese Woche über eine Wiederaufnahme ihrer Friedensgespräche verhandeln. Der Verhandlungsführer der Regierung, Gustavo Bell, werde am Mittwoch in Ecuadors Hauptstadt Quito zurückerwartet, teilte das ELN am Freitag mit. Die Organisation hofft nach eigenen Angaben darauf, dass er mit der »Anweisung« zurückkehrt, die Friedensgespräche wieder aufzunehmen.

Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos hatte die Friedensverhandlungen mit dem ELN nach dem Auslaufen eines dreimonatigen Waffenstillstands am 10. Ja-nuar unterbrochen und die Regierungsdelegation aus Quito abgezogen. Santos warf den Rebellen neue Angriffe »auf die Zivilbevölkerung, die Streitkräfte und die Infrastruktur« des Landes vor. Einzelheiten nannte er nicht.

Der kolumbianische Präsident will mit dem ELN einen ähnlichen Pakt wie das historische Friedensabkommen mit den Farc-Rebellen vom November 2016 abschließen. AFP/nd

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