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Verschwörung

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Als Robert S. Mueller III. am 17. Mai 2017 seine Rolle als Sonderermittler zu den möglichen Verbindungen von Trumps Wahlkampfteam mit russischen Stellen antrat, galt der sowohl von Demokraten als auch Republikanern respektierte ehemalige FBI-Chef als ideale Besetzung für den Posten. Einzig US-Präsident Doanld Trump zeterte schon damals und unterstellte dem 73-Jährigen Parteilichkeit - wegen der Freundschaft zu seinem FBI-Nachfolger James Brien Comey, der von Trump gefeuert worden war.

Wie jetzt bekannt wurde, wollte der Präsident auch Mueller bereits im Juni vergangenen Jahres, nur wenige Wochen nach Amtsantritt, rauswerfen lassen. Einzig der angedrohte Rücktritt seines Rechtsberaters Donald McGahn soll Trump laut »New York Times« damals gezügelt und die drohende Kündigung abgewendet haben. Inzwischen würde sich der Präsident nach eigenen Angaben vom Sonderermittler sogar unter Eid vernehmen lassen.

Den überparteilichen Respekt verdiente sich Mueller vor allem in seiner Zeit als Direktor der US-Bundespolizei, der er von 2001 bis 2013 vorstand. Von Präsident George W. Bush kurz vor den Anschlägen vom 11. September 2001 eingestellt, blieb der verheiratete Princeton-Absolvent auch unter Barack Obama im Amt. 2004 soll er Bush mit seinem Rücktritt gedroht haben, wenn das FBI weiterhin die Anweisung erhalten würde, Durchsuchungen gegen AmerikanerInnen ohne richterliche Anordnung durchzuführen.

»Man ist nur so gut wie das Wort, das man hält«, hat der Vietnam-Veteran 2013 in einer Rede vor StudentInnen gesagt. Als Sonderermittler arbeitete sich der pensionierte Spitzenbeamte und Vater zweier Töchter Schicht um Schicht durch die Reihen der potenziellen VerschwörerInnen und stieß so schließlich bis in den engeren Zirkel des damaligen Wahlkampfteams von Donald Trump vor - welcher nicht müde wird, die Unbefangenheit der Ermittlungen in Frage zu stellen. Er hat die Vorwürfe stets vehement bestritten und die Untersuchungen als »Hexenjagd« und »FBI-Verschwörung« bezeichnet.

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