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Böse Miene zum guten Spiel

Roland Etzel zum westlichen Blick auf die Syrien-Gespräche in Sotschi

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Zerstörter Straenzug im syrischen Raqqa
Zerstörter Straenzug im syrischen Raqqa

Bahnbrechende Ergebnisse sind von dieser Konferenz nicht zu erwarten. Dazu fehlen nicht nur die entscheidenden Leute am Tisch von Sotschi, sondern auch andere Voraussetzungen. Vor allem ist die Grundlage für eine Nachkriegsordnung - Frieden im ganze Land - nicht absehbar.

Dennoch ist Putins Aufforderung »Fangt an, über den Wiederaufbau zu reden!« zeitgemäß. Wann, wenn nicht jetzt? Gerade der bizarre Streit um in Sotschi gehisste oder fehlende Flaggen, von dessen Ausgang von manchen eine Teilnahme abhängig gemacht wird, zeigt: Beim Grad der Zerstrittenheit der zahlreichen Oppositionsgrüppchen wäre es verfehlt, warten zu wollen, bis auch die Letzten erkennen, dass es in ihrer Verantwortung liegt, jetzt nicht mehr Brücken einzureißen, sondern zu bauen.

Allerdings geben ihnen westliche Länder, in denen sich viele syrische Exilanten befinden, ein reichlich destruktives Vorbild. Selbst weder fähig noch willens, eine gesamtnationale Konferenz für ein Nachkriegssyrien ins Leben zu rufen, machen sie böse Miene zum guten Spiel, was Sotschi betrifft - und bremsen mit dem fragwürdigen Argument, die UNO-geführten Genfer Gespräche dürften mit Sotschi nicht unterlaufen werden. Das ist schon deshalb Unsinn, weil in Genf wegen der Verweigerung der Assad-Gegner, mit Damaskus zu reden, weiterhin kein Dialog stattfindet.

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