Jujee daehan geulkkol

In lateinischer Schrift: Jujee daehan geulkkol - eine Schrift für die Untertanen

  • Von Alexander Isele
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Will man als König zum »Großen« erklärt werden, braucht es eine Legende. König Sejong, vierter Herrscher der Koreanischen Chosŏn-Dynastie, die von 1392 bis zur Kolonialisierung durch Japan im Jahr 1910 regierte, strickte sich seine Legende selbst. Bis 1443 war Chinesisch die einzige Möglichkeit, schriftlich zu kommunizieren. Sejong störte sich daran: »Die Laute unserer Sprache unterscheiden sich von denen Chinas und sind in der chinesischen Schrift nicht leicht zu vermitteln«, so steht es in dem von ihm verfassten Handbuch »Die richtigen Laute, um die Untertanen zu lehren«.

Nicht ganz schmeichelnd heißt es dort weiter: »In der Konsequenz, will einer unserer unwissenden Subjekte seinen Willen ausdrücken, ist es ihm in vielen Fällen unmöglich, dies zu tun.« Voller Erbamen will sich Sejong deshalb zurückgezogen und innerhalb von 16 Tagen die koreanische Schrift Hangeul erfunden haben: »Wenn ich an diese Leute denke, haben wir mit Barmhe...

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