Rund 20 tote Flüchtlinge vor Melilla entdeckt

Madrid. Vor der Küste der spanischen Exklave Melilla sind etwa 20 tote Flüchtlinge im Mittelmeer entdeckt worden. Marokkanische Rettungskräfte hätten die Leichen aus den marokkanischen Hoheitsgewässern geborgen, teilte eine Sprecherin der spanischen Exklave am Sonntag mit. Am Samstag seien sie von einem spanischen Schiff entdeckt worden. Migranten nehmen auf ihrem Weg nach Europa immer öfter die sogenannte westliche Mittelmeerroute nach Spanien. Nach Schätzungen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) kamen seit Januar 1279 Migranten übers Mittelmeer nach Spanien, nur in Italien kamen mit 4256 mehr Menschen an. Den Angaben zufolge starben seit Januar mindestens 243 Menschen bei der Überfahrt, die Opfer vor Melilla noch nicht eingerechnet.

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