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Als freier Mitarbeiter, in einigen Branchen englisch Freelancer, wird umgangssprachlich eine Person bezeichnet, die aufgrund eines Dienst- oder Werkvertrags Aufträge selbstständig und in der Regel persönlich ausführt, ohne dabei Arbeitnehmer des Auftraggebers zu sein. Welche Gründe gibt es für eine Freelancer-Beschäftigung?

Dem Freelancer-Kompass 2017 zufolge geht etwa jeder Dritte zwar von einem steigenden Stundensatz aus, wobei Freelancer im IT-Sektor dabei besonders hohe Stundensätze erzielen. Doch generell ist die Zufriedenheit dieser Personengruppe überdurchschnittlich groß: 82 Prozent geben an, dass sie mit dem Gehalt zufrieden sind und keinen Grund sehen, in die Festanstellung zu wechseln.

1. Grund: Flexibilität für das gesamte Team von Vorteil

Projekte gestalten sich häufig umfangreicher als ursprünglich angenommen oder können nicht mit fest angestellten Mitarbeitern in einem vorgegebenen Zeitrahmen bewältigt werden. Viele Unternehmen greifen daher auf Freelancer zurück und setzen auf Projektteams aus festen und freien Mitarbeitern. So bleiben die Kosten überschaubar, und die Freelancern bringe jede Menge Fachwissen ins Unternehmen ein, von dem auch die Festangestellten profitieren können.

2. Grund: Kurze Innovationszyklen

Für Unternehmen ist der Einsatz von Freelancern im IT-Bereich gerade in Zeiten erhöhten Kostendrucks strategisch von erheblicher Relevanz. Auch in naher Zukunft wird es einen großen Bedarf an hoch qualifizierten Spezialisten geben. Grund hierfür sind die stetig steigenden Anforderungen in der IT. Hinzu kommt, dass sich Innovationszyklen verkürzen und der nächste neue Trend nicht lange auf sich warten lässt. Da Freelancer dies wissen, bilden sie sich stets weiter und sind dadurch immer auf dem aktuellsten Stand.

3. Grund: Mit Freelancern von externem Branchenwissen profitieren

Freelancer sammeln immer wieder neue Marktkenntnisse und nehmen ihre Learnings von einem Unternehmen mit ins nächste. Sie haben meist einen objektiven und kritischen Blick auf Strukturen, Prozesse und Technologien. Der Grund dafür ist, dass sich die Experten aus vorherigen Aufträgen und Projekten wertvolles Branchenwissen angeeignet haben, sei es auf operativer oder strategischer Ebene. An dieser Stelle spielen sowohl positive als auch negative Erfahrungen eine wesentliche Rolle, um an den entscheidenden Stellen anzusetzen.

4. Grund: Motivation führt zu ergebnisorientierter Arbeit

In der Regel kommen Freelancer in ein Unternehmen, um dann wieder zu gehen. Daher nehmen sie auch niemandem den Platz weg und ein Konkurrenzdenken wird so von Anfang an vermieden.

Da sie für ihre Tätigkeit das finanzielle Risiko tragen, müssen sie zudem nahezu täglich schauen, wie sie am besten wirtschaften. Hinzu kommt, dass sie auf Weiterempfehlungen angewiesen sind und ihrer Arbeit aus diesem Grund oft engagierter und verantwortungsbewusster gegenüber stehen als klassische Angestellte. Zudem müssen sich Freelancer bei ihrer Arbeit meist wenig mit anderen Angestellten absprechen und verfügen daher über hohe Entscheidungsqualitäten, die Unternehmen in wichtigen Anliegen oft schneller voranbringen. Generell können sich Freelancer schnell an neue Strukturen anpassen und arbeiten äußerst produktiv.

5. Grund: Rekrutierungsprozess effektiver gestalten

Bei Projekten, deren Laufzeiten unter zwei Jahren liegen, ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis unter Berücksichtigung der Rekrutierungskosten beim Einsatz von IT-Freelancern besser als das von Festangestellten. Personaler finden schneller und effektiver geeignetes Fachpersonal, das zudem flexibel einsetzbar ist. Unternehmen haben somit geringere Ausgaben und profitieren gleichzeitig vom Know-how der Freelancer. Allerdings sollten Projektteams den Freelancer schon frühzeitig an Bord holen, um so produktiv und effektiv wie möglich arbeiten zu können und um eine Rekrutierung unter Zeitdruck zu vermeiden.

6. Grund: Personalsituationen besser überbrücken

Es gibt bestimmte personelle Situationen, in denen sich der Einsatz von Freelancern ebenfalls anbietet - sei es bei einer Überbrückung von freien Stellen, bei der Elternzeitvertretung, technischen Sonderprojekten oder Neustrukturierungen. So haben beispielsweise 2016 immerhin 87 Prozent der Mütter für zwölf Monate Elterngeld bezogen und folglich in der Zeit ihren Job nicht weiter ausgeübt. Hier bietet sich eine Freelancer-Beschäftigung besonders an, da ein Freelancer nach Ablauf der befristeten Beschäftigung nicht auf eine Festanstellung oder Weiterbeschäftigung hofft.

Der Autor ist Projektleiter bei der Experten-Plattform freelancermap in Nürnberg.

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