Werbung

Asbest noch in 100 000 Wohnungen

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

7000 Wohnungen landeseigener Unternehmen wurden in den vergangenen beiden Jahren asbestsaniert. Das ergibt die Antwort des Senats auf eine Schriftliche Anfrage des Grünen-Abgeordneten Andreas Otto. Das sei »ein Fortschritt und ein Signal, dass die Koalition mit ihrem Ziel für die asbestfreie Hauptstadt 2030 zumindest einen Anfang erreicht hat«, sagt der Stadtentwicklungsexperte. Jedoch seien immer noch mindestens 45 000 landeseigene Wohnungen asbestbelastet. »Dazu kommt eine Dunkelziffer aus Reinickendorf, da das Unternehmen GESOBAU regelmäßig keine Statistik vorlegen kann«, so Otto.

Meist sind es Fußbodenplatten, Kleber oder Schachtbauteile, für die der brandhemmende Werkstoff verbaut wurde. Doch leider ist das Material auch krebserregend, wenn Fasern freigesetzt werden.

»Während bei den landeseigenen Wohnungen die Sanierung langsam anläuft, hat der Senat zu privaten Unternehmen keinerlei Informationen«, beklagt Andreas Otto. Im Jahr 2000 seien bei der später privatisierten GSW 10 000 belastete Wohnungen verortet worden, die inzwischen zur Deutschen Wohnen gehören. Ob sie inzwischen saniert sind, ist unbekannt. Das zeige, »wie wichtig der Aufbau eines öffentlich einsehbaren Registers der belasteten und sanierten Wohnungen ist«, erklärt Otto. Der Antrag »Gesund und asbestfrei wohnen in Berlin« der rot-rot-grünen Koalition sieht das vor. Er soll demnächst im Bauausschuss behandelt werden.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen