Werbung

Das Risiko eines Justizsenators

MEINE SICHT

Unterstütze das nd mit einem monatlichen Beitrag

Minimum 2,50 Euro/Monat

...oder einem Abo oder einer Spende:

  • Wählen Sie ein Abo:

    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

    Ich habe bezahlt.

  • Ich bin schon Abonnent
    Login

    Passwort vergessen?

  • Vielleicht später...
Das Risiko eines Justizsenators

Noch sind die Hintergründe für das jüngste Verschwinden eines Gefangenen in Berlin nicht in Gänze bekannt. Aber erneut zeigt sich: Auf dem Posten des Justizsenators kann man politisch nur wenig gewinnen und umso mehr verlieren. Diese Erfahrung muss der Grüne-Senator für Justiz, Dirk Behrendt, seit Jahresbeginn immer wieder leidvoll machen.

Dabei konnte Behrendt in nur einem Jahr im Amt wenig selber dazu beitragen, dass sich an den schlechten Bedingungen in den Haftanstalten etwas ändert. Ganz einfach, weil es genau wie bei der Polizei mehrere Jahre Zeit in Anspruch nimmt, das dringend benötigte Personal auszubilden.

Wie schwierig die Personalakquise ist, weiß indes niemand besser als die CDU, deren Ex-Senator Thomas Heilmann ebenfalls Ausbrüche zu verantworten hatte - und seinerzeit ebenfalls nicht zurücktrat. Im Fall Behrendt fordert die Union gleichwohl einen Rücktritt, genauso wie die AfD.

So ein politisches »Bauernopfer« würde an der Gemengelage in den Knästen allerdings rein gar nichts ändern. Die Mitte-links-Koalition ist gut beraten, dem Justizsenator weiter Rückendeckung zu geben, damit er die nötigen Veränderungen weiter einleiten kann.

PYEONGCHANG 2018

Ein politischer Blick auf die Winterspiele.

14 Tage kostenlos und unverbindlich: Testzugang zu unserem Digitalabonnement.

Jetzt testen!