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Møller-Maersk mit hohem Verlust

Großreederei sieht Hackerangriff als Ursache

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Kopenhagen. Trotz Erholung in der Containerschifffahrt kommt der weltgrößte Schifffahrtskonzern Møller-Maersk nicht aus den roten Zahlen. Unter dem Strich meldete die dänische Reederei am Freitag für das Geschäftsjahr einen Verlust von 1,16 Milliarden US-Dollar (rund 950 Millionen Euro). »Das vergangene Jahr war ungewöhnlich für Møller-Maersk, mit einem Hackerangriff und operativen Herausforderungen in mehreren Häfen«, erklärte Unternehmenschef Søren Skou.

Verglichen mit dem Vorjahr geht es allerdings aufwärts. Der Umsatz legte um 13 Prozent auf 30,9 Milliarden US-Dollar zu. Das liege an höheren Frachtgebühren und besserer Auslastung in der Containerschifffahrt, erklärte die Reederei. Der Verlust verringerte sich auch deshalb um 39 Prozent. Im Vorjahr hatte beim größten Unternehmen Dänemarks noch ein Minus von 1,89 Milliarden Dollar gestanden. »Trotzdem zeigt die Bilanz, dass erhebliche Verbesserungen nötig sind«, erklärte Skou.

Negativ wirkten sich steigende Bunkerkosten, hohe Abschreibungen, Währungseffekte sowie ein schwerer Hackerangriff aus. Die Attacke Ende Juni, von der auch zahlreiche andere Unternehmen in Europa und den USA betroffen waren, habe Møller-Maersk 200 bis 300 Millionen Dollar gekostet. Die Cyberattacke hatte wochenlang für Unterbrechungen in der Containerschifffahrt gesorgt.

Der Weltmarktführer hatte im vergangenen Jahr beschlossen, sich auf sein Transport- und Logistikgeschäft zu konzentrieren. Die Ölsparte soll noch im ersten Quartal endgültig an den französische Ölkonzern Total verkauft werden, der auch Schulden in Milliardenhöhe übernimmt. Zudem hat die A.P. Møller Holding die Tankersparte mit insgesamt 161 Schiffen übernommen.

Nach der Übernahme der Reederei Hamburg Süd Ende des Jahres bewege Møller-Maersk nun jeden fünften Container weltweit. »Die Integration schreitet gut voran«, erklärte Skou. Für 2018 erwartet Møller-Maersk auch deshalb eine weitere Erholung. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll von jetzt 3,5 auf 4 bis 5 Milliarden Euro steigen. dpa/nd

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