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Nachdem Sigmar Gabriel seinem Genossen Martin Schulz das Außenministerium entrissen hat, dass dieser zuvor ihm entrissen zu haben glaubte, wurden nun aus der SPD-Arbeitsgruppe »Rache und Intrige« weitere Pläne bekannt. So will Kurt Beck nachträglich den SPD-Vorsitz zurück, den ihm seinerzeit Frank-Walter Steinmeier abgeluchst hatte. Wäre dies nicht geschehen, so könnte er, Beck, heute Bundespräsident sein. Das ist stattdessen Steinmeier, der seit einem Jahr im Schloss Bellevue herumsitzt, aber liebend gerne wieder Außenminister wäre, was ihm damals Sigmar Gabriel vermasselt hatte. Auch Rudolf Scharping, so heißt es, verlange den Parteivorsitz zurück, den ihm Oskar Lafontaine 1995 abspenstig gemacht hatte. Damit sei ihm, so Scharping, das Sprungbrett zu der eigentlich ihm zugedachten großen Karriere als Finanzminister, SPD-Renegat und LINKE-Vorsitzender genommen worden. Von der Linkspartei wurden bisher keine Schadenersatzansprüche bekannt. wh

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