Putins Gegner spielen über die Bande

Xenija Sobtschak und Alexej Nawalny nutzen in Russland die USA als Wahlkampfhilfe

  • Von Klaus Joachim Herrmann
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Moskau versinkt im Schnee. Davon unbeeindruckt geht der Wahlkampf weiter.

Ihren Rang als unbeliebteste Kandidatin bei der russischen Präsidentenwahl am 18. März dürfte Xenija Sobtschak nach Ansicht ihrer Kritiker gefestigt haben. Die Fernsehjournalistin, die nach eigenem Bekunden »gegen alle« antritt, suchte sich in der zweiten Februarwoche mit einer USA-Reise außenpolitisches Profil zu verschaffen. Russland sei nicht Putin und die NATO keine Bedrohung für Russland lauteten ihre dort nicht unwillkommenen Kernbotschaften.

Das Angebot der Tochter des früheren St. Petersburger Bürgermeisters und Putin-Förderers Anatoli Sobtschak, sich zwischen Moskau und Washington als Mittler im eisigen Winter einzubringen, fand jedoch weder hie noch da Widerhall. Die Soziologen des »Fonds öffentliche Meinung« (FOM) sehen Sobtschak im »Antirating« mit 59 Prozent ohnehin als Spitzenreiterin der Unbeliebtheit. Wenigstens die Bewerberin bleibt zufrieden. Sie sei die einzige Person, die ebenso wie Präsident Putin von allen Ru...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 583 Wörter (4197 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.