Werbung

Einsatzbereitschaft der Bundeswehr lässt zu wünschen übrig

Berlin. Die Bundeswehr ist für neue Herausforderungen nach Einschätzung der Bundesregierung derzeit nicht optimal gewappnet. »Die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr ist generell nicht zufriedenstellend«, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Montag in Berlin. Bei Material und Finanzen seien aufgrund des veränderten sicherheitspolitischen Umfelds zwar »Trendwenden« eingeleitet worden. Damit diese die gewünschte Wirkung entfalten könnten, seien jedoch »Nachhaltigkeit und Zeit« nötig. Dies sei nichts, was innerhalb von Monaten geändert werden könne. Das Ministerium reagierte damit auf einen Kommentar des Wehrbeauftragten des Bundestags, Hans-Peter Bartels. Der SPD-Politiker hatte der »Bild am Sonntag« gesagt, es sollten keine zusätzlichen Marine-Einsätze für NATO, EU oder UN hinzukommen. Denn der Deutschen Marine »gehen die einsatzfähigen Schiffe aus«. Gründe dafür seien Ersatzteilmangel und Bürokratie. Der Sprecher des Verteidigungsministeriums betonte, die Marine könne ihre Verpflichtungen in allen aktuellen Einsätzen erfüllen. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln