Frieden in der Krise

Die linke Zivilgesellschaft Kolumbiens ruft Staat und Guerilla zu Gesprächen auf

  • Von Ani Diesselmann
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Eine Delegation außerparlamentarischer linker Gruppen hat jüngst die Vertretung der Guerilla-Bewegung ELN in Quito besucht, um gemeinsam die Möglichkeit eines Waffenstillstands zu besprechen. Vorher hatten sich die zehn Organisationen mit dem Präsidenten Juan Manuel Santos getroffen, um ihn ebenfalls zu bitten, die Gespräche wieder aufzunehmen. Santos jedoch gab zu Bedenken, dass die letzten Angriffe der ELN auf öffentliche Infrastruktur wie Straßen, Brücken und Ölpipelines dem Dialog entgegenstehen.

Seit Ablauf der Waffenruhe im Januar spitzt sich die Lage in Kolumbien wieder zu. Dieses erneute Aufflammen des Konflikts wirkt sich besonders drastisch auf soziale Bewegungen aus. Das gefährlichste Land für Aktivisten weltweit ist Kolumbien. Im Jahr 2017 wurden rund 150 Morde im Zusammenhang mit dem Einsatz für Menschenrechte gezählt. Entgegen der ursprünglichen Erwartungen stieg die Zahl der Verbrechen nach Abschluss des Friedensabk...

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