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Der Wiener Schriftsteller Christoph Ransmayr, bekannt als »Weltwanderer aus Oberösterreich«, wird mit dem Kleist-Preis 2018 ausgezeichnet. Ransmayrs Romane wie »Die letzte Welt« (1988) zeichneten sich durch eine hintergründige Topographie aus, in der sich historische Orte und mythische Landschaften überlagerten, teilte die Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft am Mittwoch in Köln mit. In »Atlas eines ängstlichen Mannes« (2012) habe Ransmayr die Summe jahrzehntelangen Reisens in die entlegensten Gegenden der Erde gezogen. Weit entfernt von jedwedem Exotismus, ergäben Detailbeobachtungen und alltägliche Begebenheiten dort das Bild einer Welt, die einerseits globalisiert sei, andererseits aber gekennzeichnet durch enorm zerstreute Kulturen. dpa/nd

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