• Politik
  • Korruption durch Novartis

Korruption zu Lasten der Kranken

Der Pharmakonzern Novartis soll in Griechenland jahrelang Ärzte, Beamte und führende konservative Politiker bestochen haben

  • Von Elisabeth Heinze, Thessaloniki
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Am Sitz von Novartis Hellas in Thessaloniki
Während ein großer Teil der Bevölkerung in Griechenland kaum noch Zugang zu medizinischer Grundversorgung hat, soll die dortige Tochter des Schweizer Pharmariesen Novartis die Medikamentenpreise künstlich in die Höhe getrieben haben. Solvente Patienten und die Gesetzliche Krankenversicherung sollen dadurch bis zu 23 Milliarden Euro eingebüßt haben.

Novartis Hellas wird zudem vorgeworfen, durch Bestechung die Marktzulassung der eigenen Arzneimittel zu Lasten der Konkurrenz beschleunigt zu haben. Zwischen 2006 und 2015 - in diesem Zeitraum stand das hoch verschuldete Land unter der Aufsicht internationaler Gläubiger - sollen bis zu 50 Millionen Euro Schmiergelder an Ärzte und Beamte sowie einflussreiche Politiker geflossen sein. Solche Praktiken könnten eine Erklärung dafür sein, warum in Griechenland preiswerte Nachahmerpräparate einen extrem niedrigen Anteil am Medikamentenabsatz haben.

Die Korruptionsvorwürfe verblüffen d...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 531 Wörter (3900 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.