Die Stimme der Emanzipation

Eine Studie zeigt: Frauen sprechen heute im Schnitt tiefer als noch vor zwei Jahrzehnten.

  • Von Martin Koch
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Die Augen sind der Spiegel der Seele, sagte der römische Philosoph Seneca. Ähnliches könnte man von der Stimme behaupten. Auch in ihr spiegeln sich die Gefühle eines Menschen, Gefühle wie Wut, Ärger, Ekel oder Freude. Denn die im Kehlkopf befindlichen feinen Muskeln, die sogenannten Stimmlippen, reagieren sensibel auf emotionale Anspannungen. Dadurch verändert sich der Klang der Stimme. Manchmal versagt diese ganz. Unsere Kehle ist dann wie zugeschnürt, heißt es landläufig.

An der Stimme lässt sich oft auch erkennen, welches ungefähre Alter ein Mensch hat, wo er herkommt, ob er männlich oder weiblich ist. Nur ein Fünftel einer Sekunde benötigt unser Gehirn, um jemanden über seine Stimme zu identifizieren. Häufig genügt ein kurzes »Hallo« am Telefon, und wir wissen, wer am anderen Ende der Leitung ist. Ähnlich lange brauchen wir zur Erkennung eines Gesichts.

Zu den hervorstechenden Merkmalen der Stimme gehört deren Höhe. Ob je...

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